Mette Juul - Thank You & Other Stories (2025)
Jazz ist für Mette Juul kein Stil-Käfig, sondern eine Grundorientierung und ein Sprungbrett für persönlich motivierte Sound-Exkursionen. Jazz ist kompliziert. Jazz ist anstrengend. Jazz ist unterkühlt. Jazz ist elitär. Jazz ist verkopft. Kommt drauf an, welches Sub-Genre gewählt wird und wer ihn interpretiert. Auf die Komponistin, Sängerin und Gitarristin Mette Juul trifft jedenfalls keine der zuvor genannten Vorurteile und Beschreibungen zu. Ist es denn überhaupt alles Jazz zu nennen, was uns die Dänin mit "Thank You & Other Stories" unterbreitet? Nicht unbedingt im traditionellen Sinne und schon gar nicht durchgängig. Ein Singer-Songwriter-Charakter mit Ausflügen ins Folk- und Pop-Lager ist zumindest omnipräsent und nistet sich kuschelig in die Arrangements der Songs ein, sodass ein eventuelles Schubladendenken bedenkenlos und wohltuend beiseitegelegt werden kann. Mette Juul veröffentlichte mit "Coming In From The Dark" im Jahr 2010 ihr erstes Album. Bei den A...