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Es werden Posts vom August, 2026 angezeigt.

Ten Years After - Cricklewood Green (1970 / 2026)

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Zeigt "Cricklewood Green" den künstlerischen Höhepunkt der Veröffentlichungen von  Ten Years After ? Das Woodstock-Festival im Jahr 1969 verschaffte den 1967 in Nottingham gegründeten Ten Years After einen enormen Bekanntheitsschub. Die Dokumentation der Veranstaltung erschien 1970 in den Kinos und zeigte die Engländer mit einer schweißtreibend-furiosen Version von " I`m Going Home ", bei der die flink und ausschweifend eingesetzte E-Gitarre von Alvin Lee im Mittelpunkt stand. Etwa zur gleichen Zeit kam "Cricklewood Green", das vierte Studio-Album der Gruppe, nur etwa sieben Monate nach " Ssssh ", auf den Markt. Dennoch wirken die Songs nicht hastig zusammengewürfelt, sondern haben Substanz und stehen dem überzeugenden Vorgänger in nichts nach. Der Plattentitel beruht auf einer kuriosen Geschichte, wie der Bassist Leo Lyons verriet: "Wir steckten mitten in der Hippie-Bewegung, und unser Roadie brachte einige Cannabis-Samen von einer Tournee ...

Waiting For Louise - Not My Cup Of Tea...Alles ist im Fluss (2026)

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Alles ist im Fluss. Und das ist gut so.   Es hatte sich bei dem vorigen Album "Rain Meditation" aus 2023 schon angedeutet: Das Quartett Waiting For Louise vom Niederrhein kann seine Kompositionen nicht nur souverän auf Englisch vortragen, sondern findet auch mit deutschen Texten eine spezielle Ausdrucksweise.  Diese Variante wird für "Not My Cup Of Tea...Alles ist im Fluss" genüsslich ausgelebt. Waren die deutschen Texte nun eine bewusste Entscheidung oder ergaben sie sich zufällig als Weiterentwicklung? Der Chefdenker der Gruppe, Michael Mann, sagt dazu: "Keine bewusste Entscheidung pro oder kontra "deutsche Sprache". Außerdem mische ich das ja gerne in einem Lied. Auslöser war vielleicht ein Lied auf der letzten CD " Rain Meditation " mit dem Titel "Falsche Propheten". Die erste Strophe kam mir so in den Sinn, ließ sich aber nicht vernünftig ins Englische übertragen, weshalb ich es auf Deutsch gelassen habe. Dabei habe ich gemerk...

Rebel Island Soul (2026)

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Coole Sounds für heiße Tage.   Die Zusammenstellung "Rebel Island Soul" vom Londoner Soul-Jazz-Records-Label trägt den Untertitel "Under The Influence: Reggae, Funk & Soul in Jamaica in the 1970s". Dieser weist darauf hin, worum es bei dieser Platte geht: In den 1970er Jahren waren US-amerikanische Soul-, Funk- und Disco-Songs bei Musikern aus Jamaika überaus beliebt. Diese wurden deshalb gerne und oft in einen Ska-, Rocksteady- oder Reggae-Sound überführt. Mit diesem Phänomen beschäftigt sich "Rebel Island Soul" überwiegend. Der Anfang der Zusammenstellung ist für J ohn Holt mit "You’ll Never Find Another Love Like Mine" reserviert. Das Lied nahm zuerst  Lou Rawls  1976 als schmachtenden, tanzbaren Philly-Soul auf. John Holt machte im selben Jahr aus dem leichtgewichtigen Original-Titel einen entspannten Soul-Reggae, der natürlich mit einem kräftig wummernden Bass aufwartet. Holt singt zudem verführerischer als der schmalzig-süßliche Lou Raw...