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Laura Marling - Short Movie (2015)

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LAURA MARLING geht ihren Weg unbeirrt weiter. "Short Movie" zeigt sie wieder unangepasst, innovativ und eigenständig.  Laura Marling gehört zu einer neuen, introvertierten, intellektuellen Songwriter-Szene aus England, die ohne Scheuklappen Folk, Psychedelic-Rock, Pop-Geschmeidigkeit und Sound-Tüfteleien zulässt. Das ist der fünfte Teil einer erstaunlichen Entwicklung und Entdeckungsreise. Laura Marling legt mit „Short Movie“ die logische Fortsetzung von „Once I Was An Eagle“ (2013) vor und beweist dabei Kontinuität in puncto Qualität und Kreativität. Sie konserviert im Prinzip das hohe Niveau des Vorgängers, probiert auch Neues aus und arbeitet weiter an der Optimierung ihrer Ausdruckskraft und Unverwechselbarkeit. Zwar lässt sich hier und da eine Verwandtschaft zu  Joni Mitchell  nicht leugnen und es werden Assoziationen zu ihren aktuellen Favoriten wach, aber grundsätzlich strebt die zierliche Künstlerin eine eigene Identität an. Das erreicht sie alleine dadurch, ...

JESPER MUNK - Claim (2015)

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JESPER MUNK ist das neue Blues-Rock Wunderkind. Mit seinem 2. Album "Claim" hat er ein Monster erschaffen. Nicht vom Äußeren täuschen lassen! Jesper Munk ist ein authentischer, unkonventioneller Blues-Musiker mit Biss und Visionen. So kann man sich von Äußerlichkeiten täuschen lassen. „You Can’t Judge A Book By Looking At The Cover“, davon wusste schon der Blues-Gigant  Muddy Waters  zu berichten. Und das bewahrheitet sich auch im Falle von Jesper Munk wieder. Er ist nicht der, für den man ihn aufgrund seiner Erscheinung halten könnte. Der Musiker sieht wie der nette Junge von nebenan aus, der auch als Mitglied einer Boygroup durchgehen würde. Doch schon die ersten Töne von „Courage For Love“ rücken ihn ins rechte Licht. Unter der Mitwirkung von Blues-Avantgardist Jon Spencer (The Jon Spencer Blues Explosion) hat der unangepasste Musiker einen schneidenden, messerscharfen Blues-Rock mit wilden, aufgepeitschten Vocals zustande gebracht. Dem Hörer wird die rohe Kraft des Roc...

Matthew E. White - Fresh Blood (2015)

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Kaum zu glauben, aber wahr: Matthew E. White toppt mit seinem neuen Opus „Fresh Blood” sogar noch sein starkes Debüt „Big Inner“ von 2013. Seine Sound-Gebilde sind nahe am perfekten Flow und tragen das verführerische Aroma von Südstaaten-Soul in sich. Sie sind geheimnisvoll wie Voodoo-Zauber und prachtvoll-elegant arrangiert wie hingebungsvoller Gospel. Matthew E. White`s Gesang kocht auf Sparflamme, ist oft zurückgenommen, leise, fast flüsternd und sinnlich. Dadurch wird die Eindringlichkeit noch gesteigert und die Aufmerksamkeit auf den Bandleader gelenkt. Die Kompositionen haben die visionäre, kreative, suggestive und begeisternde Qualität, die man auch bei den Werken von  Van Dyke Parks  findet. Die neuen Schöpfungen sind eine Wundertüte aus delikaten Sounds, instrumentellen Kabinettstücken und abenteuerlichen Arrangement-Ideen. Wer unkonventionelles und intelligentes Vorgehen in der Pop-Musik schätzt, kommt an dem Mann aus Virginia nicht vorbei. Nach dem berechtigte...

Song des Tages: Quicksilver Messenger Service - Dino`s Song

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Der Song wurde von Dino Valente geschrieben, der sich auch unter seinem bürgerlichen Namen Chet Powers oder dem weiteren Pseudonym Jesse Oris Farrow einen Namen als Komponist und Sänger gemacht hat. So schrieb er auch die Hippie-Hymne "Get Together", die unter anderem von The Youngbloods aufgenommen wurde. Dino Valente gehörte 1964 zu den Gründungsmitgliedern der Band, befand sich aber wegen Drogenbesitzes in Haft, als das Debutalbum von Quicksilver, das eine Version von Dino`s Song enthielt, 1968 herauskam. 1970 kehrte Chet Powers sowohl unter dem Namen Dino Valente als auch unter Jesse Oris Farrow zur Band zurück und brachte mit ihr noch 5 Alben als Leadsänger, Gitarrist, Komponist, Flötist und Percussion-Spieler heraus. Das Video zeigt, wie die Gruppe das Lied bei der Mutter aller Open-Air Festivals, dem Monterey Pop-Festival 1967, interpretiert hat. Hier kann man auch den fantastischen Gitarristen John Cipollina bei der Arbeit beobachten. Sänger ist David Freiberg, de...

JJ Grey & Mofro - Ol´ Glory (2015)

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Qualität setzt sich durch. Der Swamp-Rocker JJ Grey liefert mit seiner sechsköpfigen Begleitband Mofro wieder einen geschmackvollen Roots-Cocktail mit Southern-Rock & Soul sowie Gospel- und Funk-Zutaten ab. JJ Grey kommt aus der Nähe von Jacksonville in Florida. Von da aus ist es nicht weit zu den Sümpfen und folgerichtig ist die Gegend musikalisch durch verschwitzten Soul, deftigen Rhythm & Blues, intensiven Gospel und saftigen Southern Rock geprägt. Entsprechend schwül und locker groovend fängt die Band ihre bluesigen Country-Soul-Stimmungsbilder ein. „Everything Is A Song“ hängt die Südstaaten-Seele in den Wind. Inbrünstiger Gospel-Blues wird durch fette Bläsersätze angereichert. JJ Grey singt dazu beherzt wie der junge Bob Seger. „Every Minute“ fällt besonders durch den Stimmungswechsel von introvertiert zu extrovertiert auf. Eine zerrend-aufmüpfige Gitarre spielt dabei eine wichtige Nebenrolle. Obwohl der Track lässig swingt, ist die Basis von „A Night To Remember“...

Lieblingsbands:

Lieblingsbands: 01. Van Der Graaf Generator 02. Steely Dan 03. Little Feat 04. The Byrds 05. The Beatles 06. The Doors 07. Crosby, Stills, Nash & Young 08. Buffalo Springfield 09. Quicksilver Messenger Service 10. Jefferson Airplane 11. The Band 12. Velvet Underground 13. Television 14. Southern Culture On The Skids 15. The Rolling Stones 16. The Kinks 17. The Cramps 18. The B`52s 19. Fink 20. The Gun Club

Lieblingsmusiker:

Lieblingsmusiker: 01. Peter Hammill 02. Neil Young 03. Bob Dylan 04. Jim Morrison 05. John Cipollina 06. Aretha Franklin 07. Joni Mitchell 08. Gene Clark 09. Nick Drake 10. Townes Van Zandt 11. John Lennon 12. Al Green 13. Daniel Romano 14. Janis Joplin 15. Van Morrison 16. Jimi Hendrix 17. Richard Thompson 18. Buddy Miller 19. Nick Cave 20. Tom Verlaine

Lieblingssongs:

Lieblingssongs: 01. Peter Hammill - Vision 02. The Beach Boys - God Only Knows 03. James Taylor - Fire And Rain 04. The Flying Burrito Brothers - Wild Horses 05. Sly & The Family Stone - Everybody Is A Star 06. Tim Buckley - Sweet Surrender 07. Dillard & Clark - Polly 08. Buddy Miller - Don`t Tell Me 09. Eric Andersen - Six Senses Of Darkness 10. Nick Drake - Time Has Told Me 11. Steely Dan - Razor Boy 12. David Sylvian - I Surrender 13. The Everly Brothers - Turn Around 14. Crosby, Stills, Nash & Young - Carry On 15. Eric Clapton - Please Be With Me 16. The Band - Whispering Pines 17. Joni Mitchell - Amelia 18. Bob Dylan - Tangled Up In Blue 19. Kevin Coyne - The World Is Full Of Fools 20. Valerie Carter - Face Of Appalachia

Lieblingsalben:

Lieblingsalben: 01. The Beach Boys - Pet Sounds 02. Peter Hammill - Nadir`s Big Chance 03. Van Der Graaf Generator - Godbluff 04. Television - Marquee Moon 05. Richard & Linda Thompson - I Want To See The Bright Lights Tonight 06. Tim Buckley - Happy Sad 07. The Band - The Band 08. Neil Young & Crazy Horse - Everybody Knows This Is Nowhere 09. Gene Clark - No Other 10. Bob Dylan - Highway 61 Revisited 11. Joni Mitchell - Court And Spark 12. Little Feat - Dixie Chicken 13. Nils Koppruch - Den Teufel Tun 14. Big Star - Third 15. The Flying Burrito Brothers - Gilded Palace Of Sin 16. Van Morrison - Moondance 17. Nick Drake - Pink Moon 18. Talk Talk - Spirit Of Eden 19. Daniel Romano - If I`ve Only One Time Askin` 20. Prefab Sprout - Crimson/Red 21. Tex Perkins - Far Be It From Me 22. Aretha Franklin - Lady Soul

Kurz und bündig: Pellumair - Summer Storm (2006)

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Das Duo aus Southhampton spielt Schrammelpop der ruhigeren Art. Nicht aufregend, aber auch nicht anregend.  Instrumentelle Höhepunkte sucht man vergebens. „Summer Storm" geht runter wie Coke, ist aber schnell wieder vergessen, da kein Wiedererkennungswert vorhanden ist.