Song des Tages: Blumfeld - Der Wind (2001)
Trost in der Dunkelheit, Zuversicht in schweren Zeiten, kompositorische Stärke im Folk-Jazz-Umfeld, intelligent-assoziative Worte. Diese Beschreibungen fassen einige Facetten dieser Ballade, deren acht Minuten wie im Flug vergehen und nach mehr schreien. Große Kunst, fantastischer Gesang, eindringlich-intime Instrumentierung. Wunderbarer Seelen-Balsam. Blumfeld - Der Wind vom Album Testament der Angst Ein Wind weht um das Haus und immer wieder wach ich aus Träumen auf und geh umher mein Kopf ist schwer und fühlt sich an wie Fieber ich will zu mir zurück und find den Weg nicht mehr Alles um mich rückt in weite Ferne ich schrumpfe und verirre mich im Flur die Erde bebt, mir ist als sah ich Sterne doch in der Dunkelheit verliert sich ihre Spur Die Nacht in meinen Augen nimmt kein Ende ich fühl mich schwach und will um Hilfe schreien ich sehe schwarz und mal es an die Wände: Laß dieses Reich nicht mein zu Hause sein ! Und draußen weht der Wind und immer wieder fall ich ins Nich...